Unser pädagogisches Konzept: Bildung mit Herz und Verstand

Im Kindergarten "Am Goldberg" Niedertrebra legen wir den Grundstein für die Zukunft Ihrer Kinder. Unser pädagogisches Konzept basiert auf dem Thüringer Bildungsgesetz und fördert jedes Kind individuell. Erfahren Sie, wie wir durch eine enge Zusammenarbeit mit Familien und innovativen Projekten eine liebevolle und anregende Umgebung schaffen. Wir freuen uns darauf, Ihr Kind auf dieser spannenden Entdeckungsreise zu begleiten. Hier finden Sie einen kleinen Auszug aus unserer Konzeption.

Sie können auch das gesamte Konzept in der derzeitigen Version als Datei herunterladen.

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Im Einklang mit dem Thüringer Bildungsplan

Unser pädagogisches Konzept ist fest im Thüringer Bildungsgesetz verankert. Wir bieten ein "Tolles Konzept", das die ganzheitliche Entwicklung Ihres Kindes in den Mittelpunkt stellt – von der sprachlichen Bildung über soziale Kompetenzen bis hin zur Kreativität und Bewegung. Wir schaffen eine Umgebung, in der Neugier geweckt und Lernerfolge gefeiert werden, um jedes Kind optimal auf seinen weiteren Lebensweg vorzubereiten.

Unser Leitbild

In unserem Kindergarten wollen wir einen Ort schaffen, an dem Akzeptanz und Respekt das Fundament unseres täglichen Miteinanders bilden. Jedes Kind wird in seiner Individualität gesehen und in seiner Einzigartigkeit wertgeschätzt. Wir fördern eine Atmosphäre von Aufgeschlossenheit und Toleranz, in der die Kinder lernen, Unterschiede nicht nur zu akzeptieren, sondern als eine Bereicherung zu verstehen. Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz, Verlässlichkeit und Offenheit, um Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Mit viel Freundlichkeit, Mitgefühl und einem ressourcenorientierten Blick begleiten wir die Kinder auf ihrem Weg. Humor und Hoffnung geben unserem Alltag Leichtigkeit, während wir mit Kreativität Räume eröffnen, in denen sich jedes Kind entfalten und ausprobieren darf. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und arbeiten stets eng mit den Familien zusammen. Traditionen geben Halt und Orientierung, gleichzeitig lassen wir jedoch genügend Freiheit, neue Ideen und die Entwicklung eigener Wege. So gestalten wir gemeinsam einen Kindergarten, in dem Kinder mit Freude wachsen, lernen und sich zu selbstbewussten, empathischen und verantwortungsvollen Menschen entwickeln können.

 

 

 

 

 

Verpflegung

Die Ernährung stellt einen wesentlichen Faktor in der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern dar. Insbesondere in den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für das spätere Ernährungsverhalten von Kindern gelegt. Daher ist eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung integraler Bestandteil unseres pädagogischen Alltages. Die Einnahmen der Speisen findet in unserem Kinderrestaurant statt. Das Frühstück bietet den Kindern die Möglichkeit, ihren Tag in einer fröhlichen und gemütlichen Atmosphäre zu beginnen. Die Kinder bringen ihre Brotdosen von Zuhause mit. Das Mittagessen sowie das Vesper werden durch die Speiseversorgung Thomas GbR aus Eckolstädt bereitgestellt. Der Speiseplan ist abwechslungsreich und berücksichtigt die besonderen Ernährungsbedürfnisse der Kinder (z. B. vegetarische Kost, Allergien etc.). Der zeitliche Rahmen für die Mittagsmahlzeit ist so strukturiert, dass den Kindern ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um in ihrem individuellen Tempo zu essen. Bei allen Mahlzeiten und für zwischendurch stehen den Kindern verschiedene Getränke  wie Wasser, Tee, Milch, Kakao, verschiedene Säfte in kleinen Kannen zur Verfügung, welche sie sich selbst eingießen können. Die pädagogischen Fachkräfte ermutigen die Kinder durch aufmerksame Zuwendung, auch unbekannte Speisen zu probieren und respektieren die Entscheidungen der Kinder. Auch das Zurückweisen von angebotenen Speisen wird toleriert. Essen und Trinken sollten nicht mit Zwang, Bestrafung oder Belohnung assoziiert werden, sondern mit angenehmen Erfahrungen.

Unser pädagogisches Grundverständnis

Die Bildung und Erziehung aller Kinder erfolgt auf Grundlage des Thüringer Bildungsplanes bis 18 Jahre sowie dem lebensbezogenen Ansatz nach Prof. Dr. Norbert Huppertz. Dabei stehen beim lebensbezogenen Ansatz das Leben und Lernen der Kinder im Mittelpunkt. Wichtig ist für uns das tägliche Leben und Erleben der Kinder in der Gegenwart, mit Blick auf die Zukunft und mit Bezug auf Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Rolle der Einrichtungsleitung

Die Einrichtungsleitung des Kindergartens „Am Goldberg“ nimmt eine Schlüsselposition in der Sicherstellung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages des Landes Thüringen wahr und ist für die stetige Qualitätsentwicklung verantwortlich.

Rolle der pädagogischen Fachkräfte

Eine wesentliche Voraussetzung stellt der partnerschaftliche Erziehungsstil dar, in welchem Beziehungen und das Zusammenleben zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften eine herausragende Bedeutung einnehmen. Im Rahmen des lebensbezogenen Ansatzes wird den Kindern als eigenständige Persönlichkeiten mit individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten begegnet. Die pädagogischen Fachkräfte unserer Einrichtung verstehen sich als BegleiterInnen der Kinder auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben.

Rolle des technischen Personals

Das technische Personal umfasst in unserem Kindergarten die Gemeindearbeiter, die Reinigungskraft und die Küchenkraft, die den Betrieb aufrechterhalten, indem sie Instandhaltungsmaßnahmen, Reparaturen, Gartenpflege ausüben, sich um die Hygiene und Sauberkeit kümmern und für eine reibungslose Essensversorgung sorgen, dabei können die Kinder lernen, technische Zusammenhänge, Werkzeuge und Stoffe zu verstehen.

Arbeitsorganisation

Wir gestalten unsere Arbeitsabläufe so, dass sie sowohl den pädagogischen Prozessen als auch den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Familien entsprechen. Wir schaffen transparente und nachvollziehbare Strukturen, die allen Beteiligten Sicherheit geben und eine wertschätzende Zusammenarbeit fördern.

Gestaltung von Übergängen

Übergang von der Familie in den Bereich für Kinder unter 3 Jahren

Der Übergang vom familiären Kontext in eine Kindertagesstätte stellt für viele Kinder und ihre Familien eine herausfordernde Situation dar, die mit vielen Emotionen einhergeht. Oft markiert diese Phase die erste längere Trennung zwischen dem Kind und seiner Bezugsperson. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf ein behutsames und individuelles Kennenlernen, um eine gelingende Eingewöhnung zu fördern. Dabei orientieren wir uns am sogenannten Berliner Modell. Damit wird den Kindern und ihren Familien so lange Zeit gegeben, bis sie sich an die neue Situation gewöhnt haben.

Übergang vom U3 Bereich in die altersgemischte Gruppe

Ein Wechsel der Kinder in die altersgemischten Gruppen findet immer mit Abstimmung des pädagogischen Fachpersonals und der Eltern statt. Es wechseln prinzipiell mindestens 2 Kinder und in Begleitung ihrer Bezugsperson aus dem U3 Bereich, dafür werden sogenannte Schnuppertage verwendet, an denen die Kinder die Spielzeit in ihrer zukünftigen Gruppe verbringen.

Übergang vom Kindergarten in die Schule

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule stellt für Kinder einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung dar. Dabei haben die pädagogischen Fachkräfte die Aufgabe, den Übergang in die Grundschule zu gestalten und zu begleiten. Sie unterstützen durch ihre Erfahrung und ihre Professionalität die Kinder und Familien gleichermaßen. Der Austausch mit den Familien ist für das Gelingen des Übergangs in die Schule von erheblicher Bedeutung. Für die Kinder ist es wichtig, einander sowie die zukünftigen Lehrkräfte, das Schulgebäude und die schulischen Abläufe kennenzulernen. In enger Zusammenarbeit mit der Grundschule Wickerstedt gestalten wir einen sanften Übergang in die zukünftige Lernumgebung der Kinder.

Raumkonzept und Raumgestaltung

Raumkonzept für Kinder unter 3 Jahren

Der Kleinkindbereich des Kindergartens befindet sich im vorderen Teil des Gebäudes, 4 Kinder werden von einer pädagogischen Fachkraft liebevoll betreut. Er besteht aus einem Gruppenraum und einem eigenen Sanitärbereich. Ein extra Ruheraum für den Kleinkindbereich gibt es im hinteren Teil des Gebäudes.

Raumkonzept für Kinder über 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Der Elementarbereich besteht momentan noch aus keinen festen Gruppenräumen mit derzeit 24 Kindern und 4 pädagogischen Fachkräften. Wir möchten das in Zukunft gemeinsam umgestalten, dabei wird aber das offene Konzept nicht außer Acht gelassen. Es werden zwei Gruppenräume in dem Regenbogenbereich entstehen, die Kinder und pädagogischen Fachkräfte werden in die Raupengruppe und Schmetterlingsgruppe aufgeteilt, die Morgenkreise können so in einer ruhigen Atmosphäre und mit den Bezugspersonen der Gruppenkinder stattfinden. Die Gruppenräume, die Kinderküche, welche in Planung ist und zeitnah entstehen soll, der Rückzugsraum, der auch noch gestaltet werden wird und das Kinderrestaurant werden für verschiedene vom pädagogischen Fachpersonal geplante Angebote genutzt und allen Kindern zur Verfügung gestellt. In den Gruppenräumen entstehen auch verschiedene Spielbereiche zum Bauen,  Verkleiden, Puppen spielen, Entspannen, Basteln, Malen und vieles mehr.

Flur und Garderobenbereich

Der Flur unseres Kindergartens verbindet alle Räume miteinander und stellt damit ein wichtiges Verbindungsglied dar. Im Flur befindet sich eine große Tafel, an der aktuelle Informationen für die Familien zu finden sind. Weiterhin ist dort eine Tafel zu finden, an der immer der aktuelle Speiseplan für die Kinder und ihre Eltern sichtbar ist. Um den Tag der Kinder dazustellen und den Eltern einen Einblick zu geben, nutzen wir einen digitalen Bilderrahmen, auf dem Bilder der Kinder und ihren Erlebnissen zu sehen sind.

Die Garderobe der großen Kinder befindet sich in einem separaten Bereich und bietet viel Platz für die Kleidung der Kinder. Auch steht in dieser Garderobe ein Schrank, welcher für die Gummistiefel der Kinder genutzt wird. Über den Garderoben der Kinder sind große Magnetwände angebracht, an denen Aushänge zu finden sind oder auch die Kunstwerke der Kinder aufgehängt werden können.

Kinderrestaurant

Im vorderen Teil des Gebäudes befindet sich unser Kinderrestaurant. Es liegt direkt gegenüber der Küche. In diesem Raum nehmen alle Kinder die Mahlzeiten zu sich. Damit die Mahlzeiten vor allem für die ganz Kleinen ruhig verlaufen, gehen die Gruppen aus dem Regenbogenbereich nacheinander zum Essen. Partizipation wird in Zukunft auch beim Essen an Bedeutung gewinnen, die Kinder werden in der Gestaltung der Mahlzeiten mit einbezogen, um Selbstbestimmung, Neugier und gesunde Ernährung zu fördern. Dies umfasst die Mitbestimmung bei Menge und Auswahl, die Einbeziehung in die Vorbereitung sowie das Schaffen einer entspannten Atmosphäre. Dies stärkt Alltagskompetenzen und demokratisches Verhalten.

Bäder und Kinderhygiene

Es stehen für unsere Kinder 2 dem Entwicklungsstand angepasste Bäder zur Verfügung. Ein Bad befindet sich für die U3 - Kinder gleich gegenüber deren Gruppenraum. Hier steht für die tägliche Kinderhygiene eine Wickelkommode mit viel Stauraum, sie ist mit einer Treppe für die Selbständigkeit der Kinder und die Entlastung des Fachpersonals ausgestattet. Die Waschbecken und Toiletten können von den Kleinen problemlos und selbständig genutzt werden, sofern es deren Entwicklungsstand entspricht. Das Bad im Regenbogenbereich wurde nach den Bedürfnissen der über dreijährigen konzipiert, so befinden sich hier drei Toilettenkabinen und eine offene Toilette, dies ermöglicht den Kindern, die es möchten,  ihre Privatsphäre zu nutzen. Kinderhygiene umfasst wichtige Gewohnheiten, wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen vor dem Essen, nach dem Toilettengang oder nach dem Spielen, wichtig ist dabei auch die richtige Technik. Eine übertriebene Hygiene ist zu vermeiden, da der Kontakt mit Natur und Schmutz das Immunsystem stärkt.

Unser Außengelände

Der tägliche Aufenthalt im Freien ist im Kindergarten essentiell für die Förderung von Gesundheit, Motorik und Sozialverhalten. Er bietet Ausgleich zum Gruppenraum, stärkt das Immunsystem und ermöglicht Naturerfahrungen sowie Ruhe- bzw. Lärmpausen. Wichtig sind geeigneter Sonnenschutz, wetterfeste Kleidung und eine angemessene Aufsicht. Das Spiel im Freien fördert die Kreativität, soziale Kompetenzen und Selbständigkeit. Die Bewegung an der frischen Luft beugt Fettleibigkeit vor und stärkt das Immunsystem, auch im Winter. Unser Garten unseres Kindergartens ist direkt über die Garderobe der Kinder über 3 Jahren erreichbar, sowie über die Gruppenräume der Ü3 Kinder. Das Außengelände ist an einem leichten Hang gelegen und bietet dadurch den Kindern verschiedene Ebenen. Im unteren Bereich des Gartens gibt es eine große überdachte Terrasse, welche mit Picknicktischen ausgestattet ist. Hier können die Kinder auch bei nassen Wetter spielen, malen, basteln oder auch im Sommer ihre Mahlzeiten einnehmen. Ebenso befindet sich unter dem Dach der Terrasse viele weitere kleine Spielecken, in denen sich die Kinder kreativ ausleben können. Der Hof des Gartens ermöglicht es den Kindern sich mit verschiedenen Fahrzeugen, wie Laufrädern oder Bobbycars fortzubewegen.

Abenteuerspielplatz

Unser Kindergarten verfügt über einen weiteren großen Garten, welcher als Abenteuerspielplatz bezeichnet wird. Er befindet sich direkt neben dem Kindergarten und kann jederzeit mit den Kindern besucht werden. In diesem Garten gibt es eine große Rasenfläche, welche die Kinder zu viel Bewegung einlädt. Hier gibt es weitere Klettertürme für die Kinder sowie eine große Rutsche. Dieser Spielplatz soll demnächst umgestaltet werden. Ein Gewächshaus wir aufgebaut, ein kleines Beet angelegt und ein paar Obstbäume gepflanzt, so entsteht ein kleiner Obst-, Gemüse- und Naschgarten. Auch ein neues Spielgerät steht  speziell für die älteren Kinder mit Kletterstange, Slackline, Kletterwand, Hangelgeräte usw. in Planung.

Umsetzung inklusiver Pädagogik

Die Individualität eines jeden Kindes ist geprägt durch eine Vielzahl von Faktoren, darunter Geschlecht, familiäre Kultur, Alter, Sprache, Entwicklungsstand und Zugehörigkeit zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Auch eine Behinderung kann als Aspekt dieser Vielfalt betrachtet werden. Eine inklusiv ausgerichtete Pädagogik zielt darauf ab, jedem Kind die gleiche Achtung entgegenzubringen, ihm Teilhabe und Lernen zu ermöglichen und ihm hierzu die erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Die pädagogischen Fachkräfte im Kindergarten „Am Goldberg“ begegnen den Kindern mit Anerkennung und Wertschätzung für ihre individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten und vermitteln ihnen das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Dies impliziert die Notwendigkeit einer genauen Beobachtung und Analyse von Abläufen, Redeweisen und Darstellungen, um potenzielle Barrieren für die Zugehörigkeit zu identifizieren und zu überwinden. Vorurteilsbewusstsein, Offenheit und Respekt sowie Interesse für die Kinder und ihre Familien und Lebenswelten sind grundlegende Elemente einer Pädagogik, die auf Inklusion abzielt. Um dies gelingend zu gestalten, legt der Kindergarten „Am Goldberg“ das Augenmerk auf eine gelebte Willkommenskultur.

Zusammenarbeit mit Familien

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien wird als grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags erachtet. Die pädagogische Arbeit des Kindergartens orientiert sich an den jeweiligen Lebenswelten der Kinder und ihrer Familien, wodurch ein Beitrag zur Unterstützung ihrer Entwicklung geleistet wird. In diesem Sinne impliziert Familienorientierung die Kenntnis der aktuellen Bedürfnisse und Erwartungen der Familien unserer Kinder. Vorurteilsfreie Bildung und Erziehung zielen darauf ab, die Entwicklung der Ich-Identität und der Bezugsgruppen-Identität eines jeden Kindes zu fördern. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Art und Weise, wie pädagogische Fachkräfte auf Familien zugehen und mit ihnen kooperieren. Den Austausch zwischen Fachkräften und Eltern betrachten wir als Kernelement der Zusammenarbeit mit allen Familien. Um den Kindergartenalltag mit all seinen Facetten den Familien gegenüber transparent zu machen, nutzen wir einen digitalen Bilderrahmen im Eingangsbereich, der aktuelle Bilder des Alltages zeigt sowie Informationswände im Eingangsbereich und in den jeweiligen Gruppen- und Garderobenbereichen. Das Erstgespräch und die regelmäßigen Entwicklungsgespräche stellen in unserer Einrichtung einen weiteren wichtigen Bestandteil der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften dar. Elternnachmittage und Elternabende sind ebenfalls ein wichtiger Teil unserer Elternarbeit und bieten Eltern die Möglichkeit, sich miteinander sowie mit den pädagogischen Fachkräften auszutauschen. Ein wichtiges Bindungsglied zwischen den Familien und den pädagogischen Fachkräften ist der Elternbeirat bestehend aus jeweils zwei Elternvertreter jeder Gruppe, der jedes Jahr im September neu gewählt wird. 

Beschwerdemanagment

Im Rahmen der Qualitätssicherung sind Kinder und ihre Familien sowie die pädagogischen Fachkräfte dazu eingeladen, Beschwerden in Bezug auf den Kindergarten zu äußern. Dies kann in Form von Kritik, Verbesserungsvorschlägen, Anregungen oder Anfragen erfolgen. Beschwerden werden als Möglichkeit zur Optimierung der pädagogischen Arbeit im Kindergarten erachtet. Das Ziel ist die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Anliegen, die Bearbeitung der Beschwerden und die Entwicklung von Lösungen, die von allen Beteiligten mitgetragen werden. Dadurch soll die Zufriedenheit aller gefördert werden.

Beschwerdeverfahren für Kinder

Die pädagogischen Fachkräfte des Kindergartens betrachten es als ihre Verpflichtung, alle Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu selbstbestimmten Persönlichkeiten zu unterstützen. Dafür braucht es partizipatorische Rahmenbedingungen sowie eine Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte, die Beschwerden nicht als lästige Störung, sondern als Entwicklungschance begreifen.

Beschwerdeverfahren für Familien

Die Kooperation mit den Familien der Kinder ist im Kindergarten geprägt von Offenheit und Akzeptanz. Dies dient dem gemeinsamen Bildungsauftrag und ermöglicht eine Zusammenarbeit „Hand in Hand“ zum Wohle des Kindes.

Qualitätsentwicklung und Verstetigung

Die Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages setzt ein fundamentiertes Wissen der pädagogischen Fachkräfte über die kindliche Entwicklung und Bildung voraus. Ein intensiver fachlicher Austausch im gesamten Team zu Bildungsthemen steigert die Qualität der pädagogischen Arbeit. Hierfür bieten die Qualifizierungen der pädagogischen Fachkräfte im Rahmen der pädagogischen Beratungen den notwendigen Raum.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung

Eine enge Vernetzung mit verschiedenen Institutionen und Fachbereichen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Sie ermöglicht es uns, Kinder ganzheitlich zu begleiten, Familien bedarfsgerecht zu unterstützen und frühzeitig Hilfsangebote zu vermitteln.

Wir pflegen eine kontinuierliche und wertschätzende Kooperation mit folgenden Institutionen:

  • Jugendamt: Zusammenarbeit bei Kinderschutzfragen, Entwicklungsbegleitung, Beratung von Familien sowie Beantragung und Umsetzung notwendiger Unterstützungsleistungen.

  • Sozialamt: Kooperation bei sozialpädagogischen Fragestellungen und Unterstützungsbedarfen einzelner Kinder und Familien.

  • Gesundheitsamt: Austausch zu gesundheitsrelevanten Themen, Teilnahme an Vorsorgeprogrammen sowie Beratung zu Infektionsschutz und Präventionsmaßnahmen (z. B. Zahnprophylaxe der Kinder, Aufklärung Zahnhygiene)

  • KinderärztInnen: telefonischer Austausch bei medizinischen Fragen, Empfehlungen im Rahmen der Gesundheitsfürsorge sowie Beratung bei Entwicklungs- oder Gesundheitsauffälligkeiten.

  • Kirchgemeinde Niedertrebra: gemeinsame Feste, Projekte und Besuche vermitteln kulturelle und religiöse Werte.

  • DRK Seniorenheim Niedertrebra: regelmäßige Begegnungen zwischen Kindern und Bewohner und Bewohnerinnen stärken soziale Kompetenzen, fördern Empathie und ermöglichen generationsübergreifende Erfahrungen.

  • Grundschule Wickerstedt: Kooperation mit den Lehrern zielt auf einen sanften Übergang, die Abstimmung pädagogischer Konzepte und die Förderung der Schulfähigkeit ab, sie umfasst fachlichen Austausch und Gespräche mit den Kindern, der Kindergarten nutzt zudem auch die Sporthalle für den Kindersport.
  • Freiwillige Feuerwehr Niedertrebra: die Brandschutzprüfung durch die Freiwillige Feuerwehr umfasst eine Mischung aus präventiver Beratung und der Überprüfung des organisatorischen Brandschutzes, um die Sicherheit der Kinder durch Alarmproben, Feuerwehrpläne, Brandschutzordnung und Fluchtwegkennzeichnung zu gewährleisten. Als Höhepunkt werden Feuerwehrtage geplant, an denen Feuerwehrleute sich, ihre Ausrüstungen und das Feuerwehrauto vorstellen.
  • Stay Informed: Kiga - Info - App ermöglicht den direkten datenschutzkonformen Kontakt zwischen Eltern und Kindergarten, inklusive Nachrichten und Terminen, sie bietet auch die Möglichkeit, Berichte oder Fotos zu teilen

DAS IST UNSER ZIEL!

So sollte eine Bewertung von Eltern aussehen:

„Es ist wunderbar zu wissen, dass mein Kind in einem so liebevollen und familiären Umfeld aufwachsen darf. Das pädagogische Konzept überzeugt durch seine Herzlichkeit und die spürbare Hingabe des Teams. Wir fühlen uns als Familie hier bestens aufgehoben.“